„PARA passt sehr gut hier rein“

Spatenstich der PARA Präzisionswerkzeuge GmbH im Gewerbegebiet Erlen

Der Spatenstich der PARA Präzisionswerkzeuge GmbH: Jürgen Büchner (Geschäftsführer ISCAR), Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp, Detlef Schneider (PARA), Frieder Wurm, Erich Sommer (wurm – sicher gut bauen), Tobias Leuthe (Alfons Leuthe Bauunternehmen) und Andreas Senghas (Wirtschaftsförderung Ravensburg) (v. l. n. r.). Foto: Stefan Blank

Ravensburg - Volles Haus im Gewerbegebiet Erlen: Gut 40 Interessierte kamen am Dienstag, 4. April, um den Spatenstich der PARA Präzisionswerkzeuge GmbH mitzuerleben. Darunter Oberbürgermeister Daniel Rapp, der in seinem Grußwort an Detlef Schneider, den geschäftsführenden Gesellschafter von PARA, auf das Wirtschaftswachstum seiner Stadt einging und Ravensburg als „Wohnzimmer Oberschwabens“ bezeichnete. Hier kämen Menschen zusammen, hier sei ein Treffpunkt. Damit das auch für die Zukunft gelte, „ist es eine gute Nachricht, dass Sie hier bleiben.“ Denn PARA habe eine tolle Entwicklung erlebt. Und, was das Gewerbegebiet Erlen angeht: „PARA passt sehr gut hier rein.“

Detlef Schneider lobte die Zusammenarbeit mit der Stadt und vor allem mit Andreas Senghas von der Wirtschaftsförderung. In Oberzell war es zu eng geworden, doch 2014 gab es in Ravensburg keine Flächen. Schneider dachte über das Weggehen nach. Nach vergeblicher Suche im Umland kam Senghas schließlich auf ihn zu. „Und der Entschluss, in Ravensburg zu bauen, fiel dann innerhalb von zwei Wochen“, so Schneider. So schnell ginge es sonst nirgends. „Auch darum freut es mich, mit meinem Unternehmen in Ravensburg bleiben zu können.“

2015 standen die ersten Entwürfe, geschaffen in Zusammenarbeit mit den Architekten von wurm – sicher gut bauen. „Heute bin ich froh, dass wir in einem Jahr dort einziehen werden, wo wir wachsen können und wo mein Team hervorragend arbeiten kann.“ Dafür sorgen sicher auch die beteiligten Bauunternehmen, die Zusammenarbeit klappe hervorragend.

„Hervorragend arbeiten können“ sollen die bis zu 25 Mitarbeiter auf den 700 Quadratmetern Nutzfläche, die das Team von wurm – sicher gut bauen unter der Leitung von Erich Sommer geplant hat. Architekt Frieder Wurm wies in seiner Rede darauf hin, dass sein Büro für PARA alle Register zieht und das komplette Planungspaket eingesetzt hat: von der Architektur einschließlich aller Fachplanungsleistungen, der Energieplanung bis hin zur Innenraumgestaltung und der Arbeitsplatzergonomie. „Denn, das hatte ich es schon im ersten Gespräch notiert: Herr Schneider will keine Blechhalle“, so Wurm. Gleichzeitig sei das PARA-Gebäude energieautark und flexibel. Wurm ist sich sicher, dass der Standort Erlen zur Firma PARA passt, diese weiter expandiert und die Beteiligten bald miteinander über einen zweiten Bauabschnitt reden sollten.